Music was my first love – Das Popchorkonzert mit Band

“Music was my first love, and it will be my last – Musik war meine erste Liebe und sie wird auch meine Letzte sein”. Könnte ein Konzerttitel treffender das ausdrücken, was über 150 Sängerinnen und Sänger sowie die eigens für dieses Konzert zusammengeführte Band an diesem Abend fühlten? Die Antwort: Den 400 Zuhörern in der zum Bersten gefüllten Mehrzweckhalle konnte dieses Motto nicht besser vermittelt werden! Wenige Monate zuvor rief der Verein die Bevölkerung Ötigheims und der Region auf, bei diesem Wagnis mit dabei zu sein. Das Versprechen: Nach wenigen, ungezwungenen Proben mit den Chören des MGVs auf der grossen Bühne zu stehen und Popklassiker der letzten Jahrzehnte zu performen. Ein Wagnis deshalb, weil der MGV noch nie zuvor mit Projektsängern gearbeitet hat, aber eben auch weil es das erste Konzert mit Band war. Die Rechnung ging voll auf. Nicht nur, dass sich zu den Proben über 30 Projektsänger meldeten, von denen viele über das Konzert hinauf bleiben, auch dass das Publikum bereits im ersten Teil des Konzertes mit stehenden Ovationen Ihre Begeisterung zeigten. Jedes Lied wurde frenetisch gefeiert. Zu Beginn strahlten die Damen von BelleAmie mit Ihrer Sangesfreude die volle Energie in Publikum. Ob die anrührenden Livelyrics zum „Earth Song“ von Michael Jackson, das tänzerische „You`re the one that I want“ aus Grease oder „Ain`t no Mountain high enough“, keines der Lieder verfehlte diese Energie der Musik ins Publikum zu strahlen. Der Männerchor konnte unter anderen mit mittlerweile schon zu MGV Klassiker avancierten Liedern wie der „Fuge der Geographie“, Music 2015006_1dem rasanten „Rhythmus der Zeit“ oder der Stadionhymne „You`ll never walk alone“ das Publikum begeistern. Nach der Pause folgten Pharrell Williams` „Happy“ oder „It`s raining Men“ von BelleAmie und „Bohemian Rapsody“ und „We will rock you“ von Queen und natürlich, wie im Titel versprochen das epochale „Music was my first love“ von John Miles, bevor beide Chöre zum Finale hin mit dem gewaltigen Gesamtchor von über 150 Sängerinnen und Sängern mit dem Wise Guys Stück „Wie kann es sein“, „Ich war noch niemals in New York“ und „I`m sailing“ den künstlerischen Teil des Abends beendeten. Vielleicht auch der Tatsache geschuldet, dass durch die Zeitumstellung in die Winterzeit jeder eine Stunde länger schlafen konnte, wurde an der Bar die Nacht zum Tag gemacht und das Erlebte ausgiebig gefeiert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.